Die Gaffenberg Chronologie

1927

  • Theodor Zimmermann, Oberonkel bis 1934
  • Das Gaffenberggelände mit 37 Ar wird gekauft (Hartmanns Wiesle)
  • Es findet die erste Freizeit mit 200 Kindern statt
  • Die Schwarze Halle (heutige Rote Halle) und der Küchenanbau werden gebaut.

1935

  • Werner Reininghaus, Oberonkel bis 1939
  • Ein zweites Grundstück mit 15 Ar wird dem Gaffenberg von Herrn Hartmann geschenkt
  • Um den Gaffenberg vor dem Zugriff der Nazis zu schützen wird der Gaffenberg vom CVJM Heilbronn der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Heilbronn geschenkt.

1937

  • Ein weiteres Grundstück wird dazugekauft.

1938

  • Die ehemalige Bauhütte des Kiliansturmes wird auf das Gelände versetzt.

1939-1945

  • Die Räumlichkeiten des Gaffenbergs werden gleich nach Kriegsbeginn von der NSDAP für eventuelle Evakuierungen der Heilbronner Bevölkerung beschlagnahmt. Die Kinderfreizeiten dürfen im Sommer durchgeführt werden.
  • Freizeiten finden während der Kriegsjahre statt, teilweise aber unter improvisierten Bedingungen.
  • Die Leitung während des Krieges hatte jeweils ein noch nicht zur Wehrmacht eingezogener Heilbronner Pfarrer inne.
    • 1940: M. Lang und I. Höll
    • 1941: Ulrich Kunz
    • 1942 und 1943: Dr. E. Dietrich
    • 1944: Susanne Schneider und Thoma
  • Das Stattfinden der Freizeiten 1941 ist umstritten und kann nicht belegt werden. D
  • Es ist heute nicht mehr eindeutig nachvollziehbar, ob und wie die Kinderfreizeiten im Jahr 1941 stattgefunden haben. Es gibt Stimmen, die behaupten aufgrund des Russlandfeldzugs und der Ausgabe von Lebensmittelmarken fand definitiv keine Freizeit statt. Es gibt aber auch Stimmen, die von einer improvisierten Freizeit sprechen.
  • Die Innenstadt von Heilbronn wird am 4. Dezember 1944 durch Bombenangriffe komplett zerstört, darunter viele Kirchen.

1945

  • Truppenverbände und Nachschublager der Wehrmacht befinden sich auf dem Gaffenberg.
  • 12. April 1945: Der letzt Jagdbomber-Angriff auf Heilbronn zielt auf den Gaffenberg.
  • Der Krieg hinterlässt große Schäden an den Gebäuden.
  • 8. Mai 1945 Plünderung der Gaffenberg-Einrichtung durch amerikanische Soldaten. Unter diesen Umständen können die Freizeiten im Jahr 1945 nur am Nachmittag abgehalten werden.
  • Die ehemalige Bauhütte der Klilianskirche erhält den Namen "Waldkirche", da hier Ersatzgottesdienste für die Heilbronner Bevölkerung abgehalten werden.
  • Dr. E. Dieterich ist Oberonkel

1946

  • Manfred Litterscheid, Oberonkel bis 1947
  • Der Gaffenberg wird mit großer Unterstützung von Firmen und Privatleuten wieder gerichtet.
  • Die schwarze Halle wird unterkellert (heutige Garderoben)
  • Die erste Bühne und eine einfache Toilettenanlage wird gebaut.
  • Ein erster Stromanschluss wird gelegt.

1948

  • Helmut Class, Oberonkel bis 1949
  • Die "Liegehalle" wird errichtet.
  • Aufstellung einer ehemaligen Wehrmachtsbaracke, diese erhält den Namen "Aukirche", da dort Behelfsgottesdienste der Augemeinde Heilbronn abgehalten wurden.

1950

  • Gerhard Stark, Oberonkel bis 1953
  • Das bisher mühsame Wasserholen durch die "Wasseronkel" entfällt. Der Gaffenberg wird an die Wasserversorgung angeschlossen, gleichzeitig die Entwässerung in Angriff genommen.

1951

  • Die "Neue Halle" (das OT für Onkel und Tanten) wird als Verwaltungsgebäude mit Speisesaal gebaut.

1953

  • Es werden weitere 81 Ar Gelände dazugekauft. Es handelt sich um den unteren Teil des heutigen Gaffenberggeländes (Richtung Indianerdorf)

1954

  • Eugen Stöffler, Oberonkel bis 1960
  • Die Belegung der Gaffenbergfreizeiten steigt von Jahr zu Jahr an

1956

  • Die Stadt Heilbronn genehmigt die Benutzung des ehemaligen Steinbruchs beim Gaffenberg für Sport- und Spielzwecke.
  • Erste "Köpferfestspiele" (ein von den Onkeln, später auch von den Tanten, selbst geschriebenes, selbst inszeniertes und selbst gespieltes Theaterstück): "Das Forsthaus im Schweinsbergwald". Die Köpferfestspiele finden im jährlichen Wechsel mit der Soireé statt.

1958

  • Beginn der bis heute stattfindenden Schulwochen

1959

  • Das Waldstück hinter der Liegehalle ("Hinterer Wald" - auch "Fresswald" genannt) wird zur Errichtung weiterer Gruppenplätze von der Stadt gepachtet.

1960

  • Das Gelände des ehemaligen Steinbruchs wird von der Ev. Gesamtkirchengemeinde
    im Einvernehmen mit dem Tiefbauamt der Stadt Heilbronn aufgefüllt und eben
    planiert.

1961

  • Eine Sandsteinmauer im ehemaligen Steinbruch wird errichtet.
  • Paul Rapp, Oberonkel bis 1966
  • Höchstzahl Kinder: 750 (Verwaltung: "Mehr kann nicht verkraftet werden")
  • Preis für eine Freizeit pro Kind und Woche 10,-DM

1962

  • Terrassierung des nördlichen, 1953 gekauften Geländes.
  • Ein "Vize-Oberonkel" (schon früher) wird in die Leitung der Freizeiten mit aufgenommen. Die Bezeichnung "Obersheriff" kommt erst in den späten 60ern.

1964

  • Es wird ein Neubau anstelle der Waldkirche geplant. Dies scheitert jedoch an der fehlenden Genehmigung durch den Oberkirchenrat.

1965

  • Ab diesem Jahr nehmen OTs und Kinder aus Béziers an den Gaffenbergfreizeiten teil.

1966

  • Sportplatz und Minigolfanlage entsehen
  • Erszmals zwei zeitversetzte Freizeiten
  • Die Belegungen der Freizeiten erreichen Zahlen von 910 Kindern in der ersten Freizeit
    und 900 Kindern in der zweiten Freizeit

1967

  • Heinrich Frommer, Oberonkel bis 1970

1968

  • Am Eingang zum Gaffenberg werden drei Holzhäuser als Gruppenhäuser erbaut. Sie werden zeitgemäß "Ho" "Tschi" und "Minh" getauft und heißen noch heute so.
  • Die einfache Holzbühne wird durch eine solide Steinbühne mit Unterkellerung ersetzt. Die Zuschauerplätze werden terrassenförmig angelegt.

1970

  • Die Freizeitbeiträge betragen inkl. Fahrtkosten DM 20,- je Kind
  • Erstmals zentrale Anmeldung im Hans-Rießer-Haus
  • Das "Verwalterhaus" wird für die damalige Verwalterfamilie Lederer in Fertigbauweise erstellt.
  • Das Grundstück des heutigen Spielplatzes "Pitsburg" wird gekauft und als Spielplatz eingerichtet.

1971

  • Anmietung einer weiteren Waldfläche von der Stadt Heilbronn westlich des
    Geländes; der sich dort befindende Waldweg wird aufgefüllt und westwärts verlegt
    (heutiger Verlauf am Zaun außerhalb des Geländes); Das Gelände wird terrassiert
  • Horst Rupp bis 1976

1972

  • Erstes "Weihnachtstreffen" der Betreuerschaft im Januar (heutige Winterfreizeit)
  • Das Spielzimmer erhält seine jetzige Größe durch hinzufügen des "Stabsschlafzimmers"

1973

  • Bau eines großen Zeltes in Leichtbauweise mit orangefarbiger Membran über dem
    Zuschauerbereich der Bühne (heute: „Großes Zelt“)
  • Der Holzspielplatz neben dem Zelt wird erbaut
  • Das Gelände des heutigen Neubaus (das "Paradies") wird gekauft.
  • Dieter Noé beantragt einen Neubau eines Betreuerwohnheims
  • Gründung des „Gaffenberg Förderverein e.V.“ zur Finanzierung des Neubaus eines
    Betreuerwohnheims

1976

  • Jubiläum: 50x Gaffenberg

1977

  • Kauf des von der Stadt Heilbronn gemieteten Waldstücks westlich des Zeltes
  • Genehmigung zum Neubau eines Betreuerwohnheims, genannt "Neubau"
  • 22.4. Richtfest
  • 10.7. Einweihung
  • Eberhard Süße ist Oberonkel

1978

  • Richard Mössinger, Obersheriff bis 1975, wird Oberonkel (ohne Jugendpfarrer zu sein).
  • Beim Oberkirchenrat wurde eine 2. Jugendpfarrstelle beantragt.
  • Zum 1.9. wird Gerhard Kuppler neuer Jugendpfarrer, Oberonkel bis 1983

1979

  • Gaffenbergtanten dürfen auf dem Gaffenberg übernachten.
  • Eine Lautsprecheranlage zur Beschallung des gesamten Geländes wird installiert

1980

  • Erstmalige Aufnahme behinderter Kinder

1981

  • Die Luftbildpostkarte entsteht (gibt’s immer noch!)
  • Im Neubau wird eine Wohnung für die Hauswirtschafterin eingerichtet.

1982

  • Einrichtung von Sonderbussen aus äußeren Stadtgebieten und Landkreisgemeinden.

1984

  • Otto Friedrich, Oberonkel bis 1988
  • Das Köpfertal wird Naturschutzgebiet
  • "Koch & Mayer" stiftet eine Strassenwalze

1986

  • Kulturtage anlässlich der 60. Kinderfreizeiten, als Veranstaltung von Stab und Betreuern; anschließend wurde der Heilbronner Kulturtage e.V. gegründet.

1989

  • Tobias Schart, Oberonkel bis 1990
  • Auf dem Gaffenberg werden vorübergehend 40 DDR‐Übersiedler untergebracht

1990

  • Erstmals nehmen Kinder und Betreuer aus Bad Frankenhausen (Partnergemeinde der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Heilbronn) an den Freizeiten teil.

1991

  • W. Andreas Mertens, Oberonkel bis 1995
  • Das große Zeltdach wird erneuert (weiß statt orange)

1992

  • Eine Infomappe für Onkel und Tanten wird erstellt

1993

  • Einführung einer neuen Küchengruppe für 15‐ bis 16‐jährige Jugendliche als
    zweiwöchiger Sommerjob mit Freizeitbetreuung (2/3 Arbeit, 1/3 Freizeit)
  • Das Buch "Gaffenberg – Heilbronns Vorhof zum Paradies" wird von Otto Friedrich und Harry Mergel herausgegeben.

1994

  • Umbau der Küche, Einbau einer großen Spülmaschine
  • Neuer Spielplatz "Pitsburg" wird gebaut
  • Kauf eines südlichen Grundstücks mit einem Gartenhaus von der Familie Renzel; Das
    Gartenhaus erhält den Namen „Villa Renzel“

1995

  • Beginn der jährlichen Bauwochenenden der OTschaft

1996

  • Dieter Steiner, Oberonkel 1996 bis 2003
  • Abschied vom Irrgarten
  • Das Land Baden-Württemberg streicht die Landeszuschüsse, Gaffenberg protestiert erfolglos

1997

  • Abbruch des Eisenbahnschwellen‐Spielplatzes westlich vom Zelt, Terrassierung des Geländes mit Natursteinen, Bau des Spielschiffs "Hoppetosse"
  • Beginn der "Patenschaftenaktion" für bedürftige Kinder
  • Erstmals Kauf eines neuen Kleinbusses, der, organisiert von Onkel und Tanten, durch
    Werbung auf dem Bus finanziert wird

1998

  • Die "Villa Renzel" wird zum Onkel‐und‐Tanten‐Projekt, das die Sanierung des
    Gebäudes in 100% Eigenarbeit zum Ziel hat
  • Erstmals Familiengottesdienst am Abschlussfest
  • Der Landkreis nimmt Zuschussstreichung nach Gaffenberg-Protest zurück

1999

  • Der "Neubau" wird auf Selbstversorgerbetrieb umgestellt

2000

  • Die Internet-Hompage www.gaffenberg.de wird eingerichtet

2001

  • Die Gaffenberg-Lieder-CD wird aufgenommen
  • 75x Gaffenberg
  • Zum Jubiläum findet an Pfingsten ein zweitägiges Kinderfest auf dem Gaffenberg statt

2002

  • Bau eines neuen Holzspielplatzes, eines Kletterwaldes auf dem freigeräumten Gelände westlich des Zeltes
  • Schaukelanlage wird vom Förderverein finanziert

2003

  • Rekordanmeldezahlen: Über 2.800 Kinder angemeldet; genommen werden 'nur' 2.400.
  • Heißester und trockenster Sommer seit Bestehen des Gaffenbergs

2004

  • Holger Stähle, Oberonkel 2004 bis 2006

2005

  • Abriss der Minigolfbahnen und Bau des "Röhrenhügels" nach Ideen der Onkel und Tanten
  • Installation von Niedrigseilelementen iin Kooperation mit den Jugendwerkstätten

2006

  • Bau des Singplatzes Melchiordrom

2007

  • Michael Dullstein, Oberonkel 2007 bis 2012

2010

  • Den Gaffenberg gibt es nun auch als Briefmarke! Die Firma RegioMail gibt eine Sonderedition heraus.

2011

  • Eine große Spendenaktion, die von vielen Heilbronnern und Freunden des Gaffenbergs unterstützt wird, ist der Auftakt zu Sanierungsmaßnahmen an den Gebäuden des Gaffenbergs.
  • Der Spielplatz neben dem Zelt muss erneuert werden, mit Hilfe aktiver und ehemaliger Onkel und Tanten wird ein neuer Holzspielplatz entworfen und gebaut.

2012

  • Sanierung der Krankenstation "Julie".
  • Bau und Einweihung des neuen OT-Gebäudes (mit Durchgang zur Roten Halle)

2013

  • Tobias Adolph wird als erster Nicht-Theologe Oberonkel des Gaffenbergs
  • Kinderanmeldungen für beide Freizeiten möglich
  • Erneuerung des großen Gaffenberg-Zeltes

2014

  • Christine Marschall wird erste Oberonkelin des Gaffenbergs
  • 50 Jahre Gaffenberg-Béziers-Freundschaft.

Die Chronik wurde im Juli 2014 zuletzt überarbeitet. Wenn Sie Inhalte ergänzen/korrigieren wollen, dann melden Sie sich doch gerne per This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..